Medizin

Gesundheit - Medizin


Wer sich krank oder unwohl fühlt, sucht zumeist seinen Hausarzt auf. Oftmals hat man schon im Vorfeld eine „Selbstbehandlung“ vorgenommen, die nicht oder nicht ausreichend gewirkt hat. Um die Diagnose festzustellen, wird der Arzt die Anamnese (Krankengeschichte) erheben. Er fragt nach bisherigen Erkrankungen und dem Verlauf der jetzt aktuellen Beschwerden. Meist notiert er sich auch die persönlichen Lebensumstände, fragt, ob Sport betrieben wird und ob die körperlichen Funktionen (Stuhlgang, Wasserlassen) intakt sind. Anschließend erfolgt die körperliche Untersuchung. Die Medizin bietet zwar eine Vielzahl an Apparaten und Geräten, hier benutzt der Arzt jedoch meist lediglich sein Stethoskop sowie das Blutdruckmessgerät. Je nach Erkrankung wird dem Patienten Blut abgenommen und verschiedene Blutwerte bestimmt. Die Blutwerte geben in der Medizin wichtige Auskunft über die Funktion der Organe oder den Stoffwechsel. Des Weiteren stehen dem Arzt zur Erhebung der Diagnose diverse andere Untersuchungsmöglichkeiten, wie die Urin- und Stuhluntersuchung zur Verfügung. Mittels der Bild gebenden Verfahren (Ultraschall, Röntgen, Szintigraphie usw.) kann die vermutete Diagnose gesichert werden. Liegen z.B. Herzbeschwerden vor, wird meist ein EKG, ein Belastungs-EKG oder auch ein Langzeit-EKG über mehrere Stunden durchgeführt. Spiegelungen, so genannte endoskopische Untersuchungen werden meist bei Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich durchgeführt. Die Endoskope werden dabei direkt in das zu untersuchende Organ eingeführt und evtl. eine Biopsie (Probe) entnommen und anschließend histologisch (feingeweblich) untersucht.

 

Um die Gesundheit seines Patienten (zumindest teilweise) wieder herzustellen, stehen dem Arzt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und Medikamente zu Verfügung. Der Optimalfall ist natürlich, wenn der Patient nach der Behandlung völlig gesund die Praxis verlässt! Die häufigste Behandlungsform ist die medikamentöse Therapie. Medikamente können in Form von Tabletten, Zäpfchen, Dragees, Salben, Spritzen, Infusionen usw. verabreicht werden. Je nach Krankheitsbild kann auch eine Operation nötig sein, die ambulant oder stationär durchgeführt wird. Auch physikalische Therapien werden in der Medizin sehr häufig angewandt. Hierzu zählen Krankengymnastik, Massage, Bäder, Wärme- und Kälteanwendungen, Elektrotherapie usw.

 

Um seine Gesundheit gar nicht erst aufs Spiel zu setzen, kann man mittels der empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen schon vielen Erkrankungen entgegenwirken oder rechtzeitig erkennen. Die Krankenkassen erstatten in diesem Bereich beispielsweise Krebsvorsorgeuntersuchungen, Vorsorgeuntersuchungen für Babys, Kinder und Jugendliche oder die Hautkrebsvorsorge.

 

 

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